Nico Berger - Speed on Ice
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Von Calgary bis Salt Lake City – und wieder zurück zu Hause

30/10/2025

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Salt Lake City – Rennen mit den Besten der Welt
Am Wochenende vom 24.10.2025 bis 26.10.2025 durfte ich im Rahmen der amerikanischen Meisterschaften in Salt Lake City starten – ein richtig cooles Erlebnis! Auf derselben Eisfläche wie einige der besten Eisschnellläufer*innen der Welt zu stehen, darunter Olympia-Medaillenkandidat*innen, war beeindruckend und motivierend.
Mit meinem Wettkampf bin ich sehr zufrieden:

  • neue PB über 500 m
  • neue PB über 1500 m
  • leider Disqualifikation über 1000 m – ja, ich habe eine Markierung überfahren, ärgerlich, aber definitiv eine Lektion fürs nächste Mal
 
Rückblick – eine Zeit mit Höhen, Tiefen und viel Durchhaltewillen
Die Zeit zwischen Calgary und Salt Lake City war… sagen wir mal: spannender als nötig.
Zurück von Calgary hat mir der Trainingsrhythmus auf der 400-Meter-Bahn und meine Trainingsgruppe im Oval ziemlich gefehlt. Gleichzeitig war es schön, wieder in der Swiss Life Arena auf dem Eis zu stehen und dort weiterarbeiten zu können. Ein Block Short Track stand auf dem Programm. Mit Technik, Kraft und viel Kurvenarbeit.
Leider kam es zu einem Sturz, bei dem ich mir einen Nerven im Rücken eingeklemmt bzw. entzündet habe – Resultat: mehrere Tage kaum bewegungsfähig und danach etwas gehemmt auf dem Eis. Trotzdem konnte ich Ende September beim Short-Track-Wettkampf in Dresden starten. Dafür, wie die Vorbereitung gelaufen war, lief es überraschend gut und ich habe viel Vertrauen zurückgewonnen.
Dann die nächste Challenge: eine hartnäckige Erkältung. Zwei Wochen lang, voll auf die Lunge. Danach postinfektiöse Hyperreagibilität – was medizinisch klingt wie ein Harry-Potter-Zauberspruch, bedeutet aber einfach: kalte Luft einatmen = Bronchien zu = «Hallo, Sauerstoff? Wo bist du?»
Gerade in dieser Zeit hatte ich die Chance, sowohl in Inzell als auch in Salt Lake City wieder auf einer 400-Meter-Bahn zu trainieren – umso frustrierender, wenn die Lunge nicht so richtig mitmachen will.
Zum Glück wurde es Schritt für Schritt besser. Den 500 m, 1000 m und 1500 m konnte ich in Salt Lake planen und durchziehen. Den 5000 m habe ich schweren Herzens, aber vernünftigerweise gestrichen – irgendwann muss der Kopf stärker sein als der Ehrgeiz.
 
Wieder zu Hause – Dolder-Eis & Ziele im Blick
Seit Montag bin ich zurück – fast komplett fit, motiviert und voller Energie. Und: Der Dolder hat wieder offen!
Dort gibt es eine 250-Meter-Einlaufbahn, deren Kurven sehr ähnlich zu denen einer 400m-Bahn sind. Für die Schweiz fast schon Luxusbedingungen – und ein bisschen fühlt es sich an wie «Mini-Calgary». 
Gute Voraussetzungen also, um mich gut auf die ersten beiden U23-Weltcups vorzubereiten:
  • Mailand – 29./30. November
  • Collalbo – 6./7. Dezember
Und noch eine tolle Nachricht zum Schluss:
Ich habe die Zusage für die Spitzensport-RS ab April 2026 erhalten! Eine Chance, auf die ich mich sehr freue – und die mir sportlich enorm weiterhelfen wird.

Danke für die Unterstützung!  Jetzt gilt: dranbleiben, gesund bleiben und mit Vollgas Richtung U23-Weltcup!
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    „Die Zeit läuft, doch hier bleibt sie stehen.“

    Auf dieser Seite finden sich alle Wettkampf- und Zeitungsberichte, die meine Reise im Eisschnelllauf dokumentieren. Hier kann man meine Erlebnisse nachverfolgen, vergangene Rennen noch einmal erleben und die Höhen und Tiefen meiner sportlichen Laufbahn nachlesen.

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