Nico Berger - Speed on Ice
  • ÜBER MICH
  • Ziele
  • NEWS
    • Long Track
    • Short Track
  • PARTNER WERDEN
  • SPONSOREN
  • BERICHTE
  • KONTAKT

U23-Weltcup 1 und 2

16/12/2025

0 Kommentare

 
Mailand – ein ganz kleines bisschen Olympiade
Der erste Weltcup der Saison hat mich nach Mailand geführt – und schon nach den ersten Schritten ins Stadion war klar: Hier wird gross aufgefahren. Der Wettkampf war das offizielle Testevent der Organisatoren für die Olympischen Spiele 2026. Für sie eine Generalprobe, um Abläufe, Technik und Atmosphäre zu testen – für mich der Start in den U23-Weltcup.
DJ, Speaker, Dopingkontrollen und gefühlt doppelt so viele Helfer wie Athletinnen und Athleten – alle wollten sehen, ob ihre Abläufe schon olympiareif sind. Es war stellenweise leicht chaotisch, aber genau das machte den Charme aus. Man spürte: Hier wird mit viel Einsatz und Begeisterung gearbeitet.
Der Eintritt für die Zuschauer lag bei 1 bis 2 Euro – fast schon „Olympia zum Schnäppchenpreis“. Entsprechend gut gefüllt war die Halle. Die Stimmung war laut, herzlich und überraschend olympisch. Ein schöner Vorgeschmack darauf, wie besonders dieses Grossereignis werden wird.
Sportlich lief es mir in Mailand eher verhalten. Nach meinem Sturz und den daraus resultierenden Rückenproblemen und einer anschliessenden Krankheit konnte ich rund vier Wochen kaum oder nur sehr eingeschränkt trainieren. Dass unter diesen Voraussetzungen keine Topzeiten möglich sind, war rational klar – emotional brauchte es dennoch etwas Zeit, um das zu akzeptieren.
Mit etwas Abstand liessen sich die Resultate gut einordnen: schwierige Ausgangslage, solide Leistung.
Was schnelle Zeiten betrifft, ist eines wichtig: Es ist allgemein bekannt, dass das Eis in Übersee – insbesondere in Salt Lake City – deutlich schneller ist als in Europa. Viele der grossen Weltrekorde wurden dort aufgestellt, und auch ich bin dort meine persönlichen Bestleistungen gelaufen.

Collalbo: ein Gefühl von „Ich bin wieder da“
Der zweite Weltcup in Collalbo fühlte sich dann wie ein kleiner Neustart an. Ich war körperlich stabiler, mental klarer und mehr auf den Sprint fokussiert. Kurz gesagt: Es lief deutlich besser.
Ich konnte neue Europa-Bestzeiten über 500 m, 1500 m und 3000 m aufstellen. Das war nicht nur sportlich ein Schritt nach vorne, sondern auch mental enorm wichtig. Nach den letzten Wochen tat es gut zu spüren, dass sich die Arbeit auszahlt.
Im Gesamtweltcup liege ich aktuell auf Rang 4 – eine Momentaufnahme, die motiviert und Lust auf mehr macht.
​
Kurz Luft holen – dann weiterarbeiten
Jetzt bin ich wieder zu Hause, lasse die vielen Eindrücke sacken und tanke neue Energie. Vor Weihnachten stehen noch die Schweizermeisterschaften an – ein schöner Abschluss eines intensiven Jahres.
Danach geht der Blick weiter nach vorne und ein intensiver Trainingsblock steht bevor. Beim dritten Weltcup im Februar in Inzell möchte ich nochmals einen deutlichen Schritt machen.
Die Richtung stimmt. Die Basis ist gelegt.
Und die Vorfreude auf das, was kommt, ist gross.
Bild
Bild
Bild
0 Kommentare



Antwort hinterlassen

    „Die Zeit läuft, doch hier bleibt sie stehen.“

    Auf dieser Seite finden sich alle Wettkampf- und Zeitungsberichte, die meine Reise im Eisschnelllauf dokumentieren. Hier kann man meine Erlebnisse nachverfolgen, vergangene Rennen noch einmal erleben und die Höhen und Tiefen meiner sportlichen Laufbahn nachlesen.

Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
  • ÜBER MICH
  • Ziele
  • NEWS
    • Long Track
    • Short Track
  • PARTNER WERDEN
  • SPONSOREN
  • BERICHTE
  • KONTAKT