Nico Berger - Speed on Ice
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Dritter U23-Weltcup in Inzell

23/2/2026

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21./22. Dezember – Max Aicher Arena
Rund zehn Tage vor dem dritten U23-Weltcup ging es für mich nach Inzell – endlich wieder Training auf einer 400-Meter-Bahn! Da wir in der Schweiz leider keine solche Bahn haben, ist das jedes Mal etwas Besonderes (und einfach richtig cool).
Zuerst trainierte ich mit den ungarischen Junioren, die ich schon vom Sommer 2024 kannte. Ein paar Tage später kamen noch zwei Schweizer Junioren und Junioren-Nationaltrainer Martin Hänggi dazu. Die Trainings waren intensiv, aber richtig gut – und vor allem: Wir waren endlich drei Jungs. Heisst: Team-Sprint-Premiere!
 
Team-Sprint – Premiere mit vollem Einsatz
Im Team-Sprint starten drei Läufer gemeinsam. Nach jeder Runde scheidet ein Athlet aus, und der letzte fährt die Schlussrunde alleine ins Ziel. Es geht also nicht nur um Speed, sondern auch um Timing, Abstimmung und saubere Führungsarbeit.
Da wir sonst nicht regelmässig zusammen trainieren, mussten wir zuerst etwas Zeit ins Teamtraining investieren. Bedeutete für mich: etwas intensiver als ich es normalerweise direkt vor einem Wettkampf machen würde. Die Beine waren also nicht ganz „Wettkampf-frisch“
Ich war im Rennen derjenige, der bis zum Schluss durchziehen durfte. Für uns drei war es eine mega coole Erfahrung! Ganz vorne konnten wir uns zwar noch nicht platzieren – meine beiden Teamkollegen waren auch eine Kategorie jünger – aber wir haben als Team alles rausgehauen und viel gelernt.
 
Persönliche Bestleistungen – trotz müden Beinen
Ich freue mich, dass ich über 1000 Meter und 500 Meter neue persönliche Bestleistungen aufstellen konnte. Das zeigt mir, dass die Richtung stimmt – auch wenn die Beine nicht ganz perfekt erholt waren.
Auf die 3000 Meter verzichtete ich zugunsten des Team-Sprints, da das Rennen nur knapp eine Stunde vorher angesetzt gewesen wäre. Team geht vor. Über 1500 Meter kam ich zwar nicht ganz an meine PB heran, lief aber in einem Weltcup-Rennen so schnell wie noch nie – das nehme ich definitiv positiv mit.
 
Massenstart – Elimination, 24 Mann und Positionskampf
Zum Abschluss stand der Massenstart im Elimination-Format auf dem Programm. Insgesamt waren 24 Athleten am Start – das Feld war also richtig voll.
Im Eliminationsrennen scheiden alle zwei Runden Fahrer aus: zuerst jeweils drei Läufer, später dann zwei. Am Ende bleiben sechs Athleten übrig, die in den letzten beiden Runden um den Sieg kämpfen.
Entsprechend intensiv war der Kampf um die Positionen von Beginn an. Leider wurde ich in Runde 6 etwas zurückgehalten und verlor dadurch entscheidend an Position. Ich schied dann in der 3. Elimination aus. Von den Beinen her wäre sicher noch mehr drin gewesen – aber in so einem taktischen Rennen entscheidet oft die richtige Position im entscheidenden Moment. Wieder eine wichtige Erfahrung mehr.
 
Gesamtwertung – erste U23-Weltcup-Saison
Mit meiner ersten Weltcup-Saison bei den U23 bin ich insgesamt echt zufrieden:
  • 500 Meter: 10. Rang
  • 1000 Meter: 12. Rang
  • 1500 Meter: 11. Rang
  • 3000 Meter: 11. Rang (mit 2 von 3 Rennen)
  • Massenstart: 9. Rang
  • Gesamtweltcup: 7.Rang
Eine solide Basis – und definitiv Motivation für mehr.
 
Kurz zuhause – dann ab nach Calgary
Jetzt bin ich kurz zuhause – waschen, neu packen – und dann geht’s am Mittwoch schon weiter nach Calgary ins Olympic Oval. Dort trainiere ich wieder mit der Gruppe, mit der ich bereits im Sommer auf dem Eis stand, und bestreite die letzten beiden Wettkämpfe dieser Saison.
Ich freue mich mega drauf und bin motiviert, nochmals alles rauszuholen.
Ein grosses Dankeschön an alle, die mich unterstützen – ohne euch wäre das alles nicht möglich. 
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Im Wettkampf; dritter U-23 Weltcup in Inzell
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Team-Sprint-Training
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    „Die Zeit läuft, doch hier bleibt sie stehen.“

    Auf dieser Seite finden sich alle Wettkampf- und Zeitungsberichte, die meine Reise im Eisschnelllauf dokumentieren. Hier kann man meine Erlebnisse nachverfolgen, vergangene Rennen noch einmal erleben und die Höhen und Tiefen meiner sportlichen Laufbahn nachlesen.

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