Nico Berger - Speed on Ice
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​Calgary – gute Rennen, neue Bestzeiten und ein früher Saisonabschluss

17/3/2026

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Nach dem U23-Weltcup in Inzell ging es, nach einer kurzen Pause und ein paar Arbeitstagen im Spital zu Hause,  für mich weiter nach Calgary. Die Reise lief problemlos, und vor Ort wurde ich direkt von Freunden empfangen – ein richtig angenehmer Start. Ich durfte bei zwei Trainingskollegen wohnen, was die ganze Zeit vor Ort sehr unkompliziert und auch ziemlich cool gemacht hat. Schweizer Schokolade hatte ich natürlich auch dabei – die Ovi-Schoggi war dabei klar der Favorit und schneller weg als geplant.
Zurück im Training – Eis, Freunde und ein bisschen Schule

Nach kurzer Akklimatisation ging es wieder ins Training mit der Gruppe, mit der ich bereits im Sommer auf dem Eis stand. Entsprechend vertraut war alles, und es hat richtig Spass gemacht, wieder gemeinsam zu trainieren.
Neben dem Training blieb auch Zeit für gute Gespräche, gemeinsames Essen und – weniger spektakulär, aber notwendig – Schule. Dank Online-Unterricht konnte ich gut dranbleiben, auch wenn Lernen nach dem Training manchmal etwas Überwindung kostet.

Wettkampf (06.–08. März 2026) – schnell unterwegs, trotz kleiner Einlage
Der Wettkampfstart ist gelungen. Über 500 Meter lief es gut – auch wenn es kurz vor dem Ziel noch einen kleinen Abflug gab. Zum Glück wurde der Lauf gewertet, und am Ende stand trotzdem eine neue persönliche Bestleistung:
36.69 Sekunden – erstmals unter 37 Sekunden.
Nicht ganz die eleganteste Zieleinfahrt, aber effektiv.
Am zweiten Tag folgte über 1000 Meter die nächste PB, was zeigt, dass die Form gepasst hat.
Am Sonntag ging es nochmals über 500 Meter an den Start – diesmal ohne Sturz, dafür mit der nächsten Bestzeit: 36.62 Sekunden. Zwei persönliche Bestzeiten über dieselbe Distanz an einem Wochenende nimmt man definitiv gerne mit.
Auch das 1500-Meter-Rennen war solide. Zwar knapp keine PB, aber ein gutes Rennen auf konstantem Niveau.

Wenn der Körper mitredet
Nach dem Wettkampf gab es am Montag einen Pausentag, bevor am Dienstag wieder trainiert wurde. Dabei wurde schnell klar: Der Sturz war doch nicht ganz spurlos an mir vorbeigegangen.
Deshalb habe ich mich entschieden, auf den letzten Wettkampf zu verzichten und stattdessen den Fokus auf Regeneration zu legen. Nach einer langen, intensiven und mental anspruchsvollen Saison war das die vernünftigere Lösung – auch wenn man natürlich lieber fährt als zuschaut.
Die gewonnene Zeit konnte ich aber gut nutzen: neue Kufen organisieren, Massschuhe bestellen (in Europa fast ein Ding der Unmöglichkeit) und mit dem Trainer mögliche Trainingsoptionen in Kanada für nächste Saison besprechen.
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Zurück nach Hause – kurz durchatmen, dann geht’s weiter
Schon bald geht es zurück nach Hause. Dort stehen zuerst ein paar Tage Erholung auf dem Programm, bevor dann langsam der Einstieg ins Sommertraining folgt, so dass ich am 13. April startklar bin.
Dann nämlich beginnt für mich die Spitzensport-RS – der nächste Schritt steht also schon vor der Tür.
Die Zeit in Calgary war insgesamt sehr wertvoll: gute Trainings, starke Rennen, neue Erfahrungen und viele Inputs für die nächsten Schritte.
Ein grosses Dankeschön an alle, die mich unterstützen – ohne euch wäre das alles nicht möglich.
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Im Training in Calgary - im Trainingsanzug der University of Calgary.
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Trainingsgruppe von Calgary
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    „Die Zeit läuft, doch hier bleibt sie stehen.“

    Auf dieser Seite finden sich alle Wettkampf- und Zeitungsberichte, die meine Reise im Eisschnelllauf dokumentieren. Hier kann man meine Erlebnisse nachverfolgen, vergangene Rennen noch einmal erleben und die Höhen und Tiefen meiner sportlichen Laufbahn nachlesen.

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